Wenn man sich einen neuen Kernel "backt", hat man die Möglichkeit, verschiedene Features als Module zu implementieren. Ein selbst generierter Kernel hat den Vorteil, daß er nur die Treiber enthält, die im eigenen Rechner auch benötigt werden. Verwendet man die mit den Distributionen mitglieferten Standardkernel, hat man das Problem, daß man den Speicher mit viel unnötigen Ballast füllt.
Und jetzt kommen die Module ins Spiel. Es gibt vielleicht im eigenen System Komponenten, die nur zeitweise benötigt werden. Oder die sich (noch) nicht miteinander vertragen (siehe Tipp 4). In diesem Fall kann man auf Module zurückgreifen.
In meinem Fall war das nötig, um gleichzeitig den Drucker und das ZIP-Drive von Iomega am parallelen Port betreiben zu können. Das kann aber auch ein Filesystem sein, auf das man vielleicht einmal zugreifen möchte, das man aber nicht ständig braucht.