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Tipp 7 - Die Optionen von rpm



Das rpm-Format ist eine ungemein praktische Entwicklung von Red Hat, wenn es als unbedarfter Newbie darum geht, Programme zu installieren. RPM steht für Red Hat Package Manager und installiert Programme gleich in die "richtigen" Verzeichnisse

Allerdings hat das Installieren mit den *.rpm Dateien auch seine Tücken, und wenn man gerade erst anfängt, übersieht man leicht, was man vielleicht nicht ganz richtig gemacht hat.

Hat man erfolgreich eine Datei im RPM-Format per ftp oder sonstwie auf seinen Rechner geholt, möchte man natürlich mit der Installation beginnen. Dazu gibt man folgenden Befehl am Prompt ein:

rpm -i dateiname.rpm

Das -i steht hier für Installieren.

Möchte man, daß einem etwas mehr zum Installationsvorgang erzählt wird, kann man die Eingabe um die Schalter -v bzw. -vv erweitern. v steht dabei für verbose, was gesprächig heißt.

Es kann nun vorkommen, daß ein sehr umfangreiches Programmpaket installiert werden soll. Damit man noch etwas Rückmeldung erhält, ob sich da noch etwas tut, kann man mit -h sogenannte "Hashmarks" einstellen - das sind die bekannten "Lattenzäune" ####, mit denen dann der Installationsprozess etwas veranschaulicht wird.

Ein kompletter Befehl kann dann also zum Installieren so aussehen:

rpm -ivh dateiname.rpm

Doch was tun, wenn der Vorgang mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird? Für den Fall, dass man genau weiß, dass die geforderten Bibliotheken oder Shells wirklich vorhanden sind, kann man den Installationsvorgang erzwingen. Das geht mit --force und mit --nodeps. Man beachte die zweifachen -- ! Der Befehl sieht dann so aus:

rpm -ivh --force --nopdeps dateiname.rpm

Jetzt sollte eigentlich alles laufen. Bei einem Update (z.B. wenn man regelmäßig sein KDE auf den neuesten Stand bringt) ersetzt man das -i durch ein -U, was natürlich für "Update" steht.

Möchte man ein Pogramm vollständig wieder entfernen, muß man den genauen Dateinamen des ursprünglich installierten Pakets wissen. Den erfährt man mit diesem Befehl:

rpm -q -a | grep teildesnamens

Deinstallieren kann man dann mit:

rpm -e gesamtname

wobei gesamtname die komplette ausgegebene Bezeichnung inklusive der Versionsnummer meint.

Mehr Optionen habe ich für RPM bislang noch nicht gebraucht.